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Insanelight Test – Ambilight wie Boblight und Hyperion als fertige Lösung

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Zu den mit Abstand am häufigsten kommentierten Artikel auf meinem Blog gehören die How2s zu Boblight bzw. Hyperion. Nicht jeder möchte sich in die Technik einlesen oder es fehlt die Zeit.
Robert Nowak von Insanelight.de hat mir ein Insanelight für einen Bericht zur Verfügung gestellt. Dieses konnte ich nun fast drei Monate ausführlich testen und möchte daher nun darüber berichten.

Wer dort ein Insanelight kaufen möchte, kann mit dem Gutschein “linus20” 20 € sparen.

Wer eine dynamische Hintergrundbeleuchtung für seinen Fernseher haben möchte hat im Grund nicht viele Möglichkeiten: Ein Markengerät kaufen, basten oder ein fertiges Set kaufen. In vorherigen Artikeln habe ich beschrieben, wie man mit einem Raspberry und OpenElec eine LED-Stripe selber ansteuern kann. Die vielen Kommentare und Mails dazu zeigen aber, dass das Thema nicht für jeden zugänglich ist oder die Zeit fehlt. Ich selber habe keine Lust gegen Geld fertige Sets zu verschicken und mir fehlt auch die Zeit individuellen Support anzubieten.
Insanelight bietet hier das Rundum-Sorglos-Paket an: Auf der Homepage wird die Größe des eigenen Fernsehers angegeben und geliefert wird ein komplett fertiges Set mit allen benötigtem Zubehör: Raspberry, HDMI zu CVBS Video Konverter, Netzteil, Kabel, LED Stripe, Power-Switch für den Raspberry, IR-Empfänger und natürlich eine SD-Karte mit dem fertigen Betriebssystem.

Abgesehen davon, dass das Set sofort einsatzbereit ist, besteht der große Vorteil darin, das eine beliebige HDMI-Quelle verwendet werden kann: Das HDMI Kabel wird einfach in den (auf den Bildern schwarzen) HDMI zu CVBS Video Konverter gesteckt und an der anderen Seite kommt das Signal doppelt heraus: Einmal als CVBS für den Raspberry und einmal als HDMI-Signal zur Weiterleitung an den Fernseher.
Das Insanelight kann daher Problemlos mit einem FireTV, Blueray-Player, 5.1 Receiver usw. benutzt werden.

Hier wird ganz gut erklärt was man bekommt:

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Das Insanelight mit dem mitgelieferten Netzteil mit Strom versorgen, die LED Stripes von hintern um den Fernseher kleben, das gewünschte HDMI-Signal an den HDMI-Eingang legen und den HDMI-Ausgang mit dem Fernseher verbinden – Fertig! Es muss nichts konfiguriert oder eingerichtet werden.

In den drei Monaten Betrieb hatte ich keinerlei Probleme: Primär habe ich ein FireTV als Bildquelle genutzt. Auf dem FireTV lief sowohl Netflix, Prime Video als auch KODI. Aber auch ein Blueray-Player und ein Notebook wurden zum Test angeschlossen. Die LEDs leuchteten immer so, wie sie es sollten. Insbesondere die Farben werden sehr gut kalibriert geliefert. Ich selber hatte nie die Geduld mich solang mit dem ganzen Feintuning zu beschäftigen das die Farben so originalgetreu dargestellt werden oder aber meine verwendeten Lichterketten waren nicht so hochwertig.
Wo wir gerade bei dem Punkt Hochwertig sind: Die Verarbeitung des Sets kann man getrost als sehr gut bewerten: Alle Stecker sind mit Schrumpfschlauch ummantelt, der Raspberry hat ein hochwertiges Gehäuse und Lötstellen sind sauber.

Preis-Leistung: Das Set hat seinen Preis – derzeit werden zwischen 265 und 320 Euro für ein Insanelight verlang. Rechnet man Fair muss man über den Daumen ca. 180 – 200 Euro für die Hardware ausgeben (kauft man dieses in DE und hat daher die deutsch Garantie-Ansprüche wie bei Insanelight). Rechnet man dann noch die Arbeitszeit, Support sowie ggf. nicht vorhandenes Werkzeug hinzu relativiert sich der Preis sehr schnell!

Weiterhin sind noch ein paar nette Features aktiviert. So kann man die LED-Stripes per App fernsteuern und verschiedene Programme laufen lassen. Das ganze funktioniert sowohl per WLAN (der Raspberry hach ein Netzwerk auf) als auch per LAN.

Fazit: Das fertige Ready-To-Go-Set hat meine Bastellösung komplett abgelöst. Die Verarbeitung ist sehr gut und der Bildeffekt ist absolut perfekt. Die Farben der verwendeten LED-Stripes sind sehr kräftig und die Konfiguration passt.
Anbei noch ein Video, welches das Insanelight bei mir im Einsatz zeigt.

Fragen oder Kommentare können gerne hier gestellt werden!

Wer sich nun für das Licht interessiert wird auf der Homepage von Insanelight fündig!

Autor: Linus Stehr

Mein Name ist Linus. Im Berufsleben arbeite ich als IT-Mensch, privat zeige ich hier Outdoor-Artikel und ander Gadgets. Zu finden bin ich zudem auf Google+.

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